
Genauso denken viele Menschen, aber nicht nur “nicht” Fotografen sondern auch Fotografen.
Sie sehen z.B. ein Bild das Ihnen gefällt, sehen mit welcher Kamera, Objektiv usw. es aufgenommen wurde und verfallen dem Trugschluss, das sie mit der selben Kombination, die selben tollen Bilder machen werden.
Es muss immer das teuerste, modernste Equipment sein. Kaum sind Sie mit der Bedienung einer Kamera halbwegs vertraut, kommt schon das neuere Model auf den Markt und schon wird die “alte”, vielleicht grade mal ein Jahr alt (wobei ich das wahrscheinlich zu optimistisch sehe), gegen das Neueste auf dem Markt eingetauscht.
Und dann rennt OttoNormalverbraucher mit der 21Mpx Kamera herum, und das Höchste der Gefühle sind dann seine Bilder vielleicht in 20×30 ausgearbeitet beim Diskonter um die Ecke (wobei ich da wahrscheinlich wieder zu optimistisch bin und die Bilder höchstens in 10×15 ausgearbeitet werden, wenn sie nicht sogar nur auf dem heimischen PC verstauben).
Ich muss aber zugeben, dass ich auch zu dieser Sorte gehörte. Ganz zu Beginn, als ich die Fotografie für mich entdeckte. Doch schnell wurde mir klar, dass die selbe Kamera mit einem anderen Benutzer eben nicht die gleichen tollen Bilder zu stande brachte.
Die Kamera macht eben doch nur so gute Bilder wie der, der durch den Sucher guckt, dazu fähig ist.
Klar reizen einem die neuen Modele mit ihren x-Features, aber die Frage ist doch: Braucht man den das Ganze drumherum?
