Angeregt durch einen Thread in einem Fotografieforum habe ich mir selber Gedanken über meinen Workflow bei der Bildbearbeitung gemacht.
Grundsätzlich fotografiere ich in RAW.
Wärend eines Shootings speichere ich meine Bilder zwischendurch immer vom meinen CF-Karten auf mein PD70X, wobei ich die Bilder dann als zusätzliches Backup auf der Speicherkarte belasse und nur für den Fall, das es sich mit dem CF-Karten Speicher nicht ausgeht (insgesamt 7GB), wieder lösche.
Meistens sehe ich mir die Bilder dann zusammen mit meinen Modellen am Ende eines Shootings auf meinem Laptop an, damit sie sehen, welche Bilder entstanden sind.
Zuhause angekommen speichere ich alles auf meinen PC in einen Ordner der mit dem Datum und Namen des Models benannt wird (yymmdd_name).
Die Bilder werden dann einer ersten Sichtung unterzogen, wobei ich keine Bilder lösche, sondern nur jene, die mir beim schnellen durchsehen gefallen, in einen eigenen Ordner mit dem Namen “Favs” verschiebe.
Dann wird eine Nacht darüber geschlafen und am nächsten Tag der Ordner “Favs” nocheinmal durchgesehen und gegebenenfalls nochmal sortiert.
Die Bilder welche sich dann noch in dem Ordner “Favs” befinden werden mittels RAW-Converter barbeitet und in 8 bit
tiff´s umgewandelt.
Diese tiff´s werden dann gegebenenfalls noch bearbeitet und auf verschiedene Größen fürs Web gebracht.
Die Dateinamen belasse ich so wie sie aus der Kamera kommen. Höchstens ein Hinweis auf wie bearbeitet (sw,brnt,cross,….) wird hinzugefügt.
Ich denke das jeder mit der Zeit seinen eigenen Workflow erarbeitet und versucht diesem möglichst effizient zu gestallten.
Mein Workflow lässt sich sicher noch verbessern, abe meistens ist es schwer angelernte Automatismen wieder umzugelernen.
by TinaRawatta
keine Kommentare